Weida Lückenlos

1992 wurde Weida in das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm aufgenommen und die Sanierung der historisch wertvollen Stadt begann.
Um die Fülle der Sanierungsmaßnahmen überhaupt durchführen zu können, wurde von der Stadt Weida ein Sanierungsträger beauftragt.
Der Sanierungsträger Wohnstadt Thüringen steht seit 1995 dem Bauamt Weida zur Seite. Aber auch private Hauseigentümer können sich Rat holen.
Nach einer gründlichen Untersuchung der Bausubstanz der Stadt beschloss der Stadtrat 1995 das förmlich festgelegte Sanierungsgebiet „Weida – Innenstadt“.
Gut zwei Drittel des Sanierungsgebietes „Weida – Innenstadt“ befinden sich innerhalb der Stadtmauer mit ihren Wehrtürmen. Dieser Teil wird als Kernstadt Weida bezeichnet und besitzt gleichzeitig den Status eines Denkmalensembles.
Die Stadtmauer bildete eine einheitliche Befestigung für die zwei historischen Stadtkerne, die Weida ursprünglich hatte – die Altstadt und die Neustadt.

SKEY

Ein Beispiel für eine gelungene Gebäudesanierung innerhalb der Kernstadt ist das Eckhaus am Kirchplatz. Es wurde 2008 modernisiert.
Im Hintergrund ist die evangelische Stadtkirche „St. Marien“ zu sehen, deren riesige Dachfläche 2003 und 2004 erneuert wurde.