
Eine ingenieurtechnische Meisterleistung
Ein Streit der preußischen
und sächsischen Staatsbahn führte Ende des vergangenen
Jahrhunderts zur Entstehung einer eingleisigen Eisenbahnlinie
über das Tal des Oschützbaches. Ziel war, die Strecke
über Weida-Altstadt nach Mehltheuer an den
Gemeinschaftsbahnhof Weida anzubinden. |
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Dieser "Hauptbahnhof" wurde von der
preußischen Eisenbahn verwaltet, hatte jedoch einen
sächsischen Teil, da die sächsische Staatsbahn die
Strecke Weida - Werdau betrieb. Die Preußen wollten die
Strecke nach Mehltheuer über den geschütteten Bahndamm
führen und in ihren Teil des Bahnhofs einmünden lassen.
Da dieser geschüttete Damm des öfteren ins Rutschen
geriet, entschieden sich die Sachsen zum Bau eines Viaduktes
über das Oschütztal. |
Der Abriß steht jedoch überhaupt
nicht zur Debatte, zumal laut Gutachten und letzter
Hauptprüfung in den nächsten Jahren keine
Gefährdung vorliegt. Der Viadukt ist noch zu retten !
Würde man die 1915 eingebauten Stützelemente beseitigen
und die immer noch liegenden Bahngleise entfernen, würde die
Gitterbrücke erheblich entlastet.
Bringt man dann einen leichten Deckenbelag auf, so könnte ein Fuß- und Radweg entstehen. |
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Aufgrund der Einmaligkeit dieses
technischen Denkmals wollen die Weidaer alles zur Erhaltung des
Oschütztalviaduktes tun. Zunächst geht es dabei um die
Einflußnahme auf die Eigentümerin, die Deutsche Bahn
AG. Wer andere und bessere Ideen zur künftigen Nutzung hat oder die Initiative zur schrittweisen Sanierung ergreifen will, kann sich gern melden. |
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