Weida - mit dieser Stadt verbinden viele vor allem die Osterburg, aber auch Weidschen Kuchen, gute Küche und herrliche Landschaft. Vieles ist sehenswert und gut zu Fuß erreichbar. Folgen Sie unserem kleinen Stadtrundgang auf dieser Seite oder kommen Sie zu uns. Auf Voranmeldung ist jederzeit eine Stadt- oder Burgführung möglich. Auch der Türmer oder die Weidsche Kuchenfrau heißen Sie herzlich willkommen und erzählen Ihnen Interessantes aus der  Geschichte unserer Stadt. Tel.: (03 66 03) 6 27 75


   



Blick auf die Osterburg
  Osterburg
Seit 800 Jahren thront die Osterburg als markantes Wahrzeichen über der Stadt Weida. Im 12.Jh., als militärische Befestigung unter Vogt Heinrich I. von 1163 bis 1193 errichtet, wurde die Burg  "DAS FESTE HAUS ZU WEIDA"  genannt.
 
Heinrich I. und seine Nachfahren residierten in der Burg und machten Weida zum Regierungssitz eines Landes, das bis heute den Namen VOGTLAND trägt. Weida und seine bedeutendste Sehenswürdigkeit, die Osterburg, ist somit die Wiege des Vogtlandes. Anfang des 15. Jahrhunderts erlosch der Einfluß der Vögte. Ihr Herrschaftsgebiet fiel an das sächsische Adelsgeschlecht der Wettiner. Nur im Fürstenhaus Reuß erhielten sich die Traditionslinien der Weidaer Vögte. Die jüngere Linie hatte ihren Stammsitz in Gera, die ältere residierte in Greiz. Beide vereinigten sich 1919 zum "Volksstaat Reuß", der mit sechs anderen Fürstentümern 1920 in das Land Thüringen einging.
 
Blick auf dem Bergfried
Der Bergfried

Der 54 Meter hohe Bergfried mit seinen 5,70 m starken Mauern und seiner einzigartigen Form auch "Turm ohne Dach" genannt, gehört zu den ältesten und gewaltigsten Türmen in Deutschland. Er bietet den Besuchern einen Rundblick auf die interessante altehrwürdige Stadt Weida. Seit dem 17.Jh. wird die Burg "OSTERBURG" genannt, abgeleitet von der Landschaftsbezeichnung "OSTLAND".

Wirtschaft zur Osterburg Wirtschaft zur Osterburg

Alles Wissenswerte über die Stammburg der Vögte finden Sie unter www.osterburg-vogtland.eu

Museum in der Osterburg:

Ab 21. Februar 2009 täglich außer Montag
von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

 
Stiftung "Osterburg zu Weida" gegründet. Erwerben Sie einen Stifterbrief!
Stiftungskapital = 68.548,79 EUR

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Heute ist die Osterburg nicht nur "ein Denkmal längst versunkener Zeiten", sondern Begegnungsstätte von Kunst und Kultur. Museum und Galerien der "Bildenden Kunst" sind in ihren Mauern beheimatet. Seit Jahresbeginn 1998 ist die Burg noch um eine Attraktion reicher. Ein historisches Tonnengewölbe wurde als Künstleratelier umgebaut.
 
Das dreigeschossige Renaissance-Rathaus stammt aus dem Jahr 1587/1589 und wurde mehrfach umgebaut und beherbergt neben den Büros der Stadtverwaltung bereits seit 1928 die Stadtbibliothek und das Stadtarchiv. Besonderheiten des Hauses sind die paarweise angeordneten Fenster,
Rathaus
Rathaus
der hohe Treppenturm mit geschweifter Haube und der überdachte Vorbau. Das festliche Rathausfoyer mit Kreuzgewölbe und niedrigen, rundbogigen Türen dient heute kulturellen Veranstaltungen im kleinen Rahmen. Der Turmteil des Hauses beinhaltet eine Wendeltreppe.
Standesamt
  Standesamt
Das Standesamt bezog 1996 - im 120. Jahr seines Bestehens - im ältesten Teil des Weidaer Rathauses neue Räume. So befindet sich jetzt der gesamte Standesamtsbereich in einer Ebene. Dazu gehören die Büro-
Standesamt
  Standesamt         
 
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und Archivräume, sowie das Warte- und das Trauzimmer. Dieses romantische Trauzimmer - ein Kreuzgewölbe - wurde im Januar 1997 feierlich eingeweiht. Ein stilvolles Ambiente empfängt die Brautpaare und die Hochzeitsgäste.

Balkensaal
Es besteht aber auch die Möglichkeit in der alt ehrwürdigen Osterburg die Ehe zu schliessen.Für Heiratswillige laedt hier der Balkensaal Brautpaare und bis zu 50 Gäste ein. Für Terminvereinbarungen oder weitere Informationen stehen Ihnen gern die Standesbeamtinnen in der Stadtverwaltung Weida zu Verfügung.
Predigtkanzel
  Predigtkanzel
Die Predigtkanzel im Schulpark. Hier befand sich über 300 Jahre lang der Friedhof der Stadt. Das restaurierte Friedhofstor kündet von der Vergänglichkeit des Lebens, eröffnet aber gleichsam die Blicke zu den neuen Generationen der Weidaer Schuljugend.
Friedhofstor
  Friedhofstor
 
Widenkirche
  Widenkirche
Die Ruine der Widenkirche. Es ist die älteste Kirche Weidas, die bereits 1229 urkundlich erwähnt wurde. Bis zur Reformation wurde sie noch genutzt, verfiel aber dann im Verlaufe der Jahre. Die noch stehenden Teile der Ruine vermitteln immer noch ein eindrucksvolles Bild der Gotik in Thüringen. 1997 erhielt der Turm eine neue Dacheindeckung mit Turmkopf und Wetterfahne.
Widenkirche
  Widenkirche
 
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Der 1884 eingeweihte Oschütztalviadukt - eine 28 Meter hohe und 185 Meter lange Pendelpfeilerbrücke - diente bis 1983 dem Eisenbahnverkehr. Der Viadukt stellt eine bedeutende ingenieurtechnische Leistung des Ingenieurs Krüger dar. Die Bauleitung hatte Finanzrat Köpcke, der auch das "Blaue Wunder" in Dresden mit errichtete. Die Brücke gilt als technisches Denkmal der Stadt.
Viadukt
  Viadukt
Lohgerberei
  Lohgerberei
Als neueste Sehenswürdigkeit präsentiert die Stadt Weida die ehemalige Lohgerberei - "Friedrich Francke".

Die 1844 gegründete Gerberei produzierte bis 1990 Leder für Schuhindustrie. Das technische Schaudenkmal bietet dem Besucher dabei Einblicke in das Handwerk des Lohgerbers sowie in die Geschichte der Lohgerberei in Weida. Besonders sehenswert sind die noch immer gut funktionierenden Maschinen.
 
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1935 fertiggestellt, diente die AUMATALSPERRE früher dem Hochwasserschutz im Aumatal sowie der Erzeugung von elektrischem Strom. Mit der 35 m langen und 11 m hohen Staumauer sowie einem 250 m langen Erddamm wurde ein Fassungsvermögen von 600.000 m³ Wasser erreicht. Neben dem Hochwasserschutz kommt der Talsperre heute auch eine Bedeutung als Ort der Naherholung zu. Der Rundweg um die Talsperre ist ein beliebter Wanderweg. Naturverbundene Urlauber schätzen den benachbarten Campingplatz.
Aumatalsperre
  Aumatalsperre
Eisenhammer
  Eisenhammer
Unterhalb der Staumauer der Aumatalsperre befindet sich das älteste Hammerwerk Ostthüringens - DER EISENHAMMER. Hier dröhnten seit 1770 die Hammerschläge in das Aumatal. Diese verborgene Waldschmiede produzierte u.a. Ambosse, Wagenplatten und Hämmer und war bis 1921 in Betrieb. Heute ist das Technische Denkmal in Privatbesitz.

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