Weidscher Kuchenmarkt

kuchenmarktWeidaer Kuchen und Brot waren über die Jahrhunderte hinweg im weiten Umkreis berühmt, die Kunde von der Güte der Weidaer Backwaren wurde immer weiter in die Ferne getragen. Der Begriff „Kuchen-Weide“ überdauerte alle Zeiten, so dass schließlich die Figur der „Weidschen Kuchenfrau“ als unverwechselbares Symbol entstand.
Der Weidaer Heimat- und Verkehrsverein hat im Jahr 1994 diese alte Tradition zu neuem Leben erweckt und veranstaltete neun Jahre lang immer am ersten Septemberwochenende den „Weidschen Kuchenmarkt“ auf dem Marktplatz der Osterburgstadt.
Ab dem Jahr 2003 lag und liegt die Verantwortung für dieses Marktfest bei der Stadt Weida.

Am Vorabend des Kuchenmarktes wird der Kuchenfestbaum gesetzt. Rund um den Marktplatz werden Marktstände aufgebaut. Verkauft werden natürlich viel Kuchen und andere Dinge, die man für die Hausbäckerei gebrauchen kann, wie Keramik und Haushaltwaren. Vereine, Gruppen und Schulklassen beteiligen sich mit eigenen Ständen oder Beiträgen zum Bühnenprogramm am Fest. Auch das Kirchcafé ist inzwischen zur festen Institution geworden.

Der Bürgermeister übernimmt die ehrenvolle Aufgabe des Kuchenanschnittes.
Vereinsfrauen verteilen als „Weidsche Kuchenfrauen“ gekleidet bei der Eröffnung traditionsgemäß Selbstgebackenes an die Zuschauer.

Kuchenbaum

Kuchenbaum

Höhepunkt des „Weidschen Kuchenmarktes“ ist immer die Wahl der „Weidschen Kuchenfrau“, die es seit 1995 gibt. Die Bewerberinnen wollen mit je vier Kuchensorten, die Jury von ihrer Backkunst überzeugen. Dabei werden in jährlichem Wechsel zwei Pflichtsorten vom Veranstalter vorgegeben. Die anderen beiden Sorten – es muss aber typisch Weidscher Kuchen sein – liegen ganz im Ermessen der Bewerberinnen.
Kinder tragen Gedichte und Lieder über Kuchen und Bäckerei vor. Das bunte Festprogramm mit vielen folkloristischen Elementen zieht jedes Jahr tausende Besucher aus der ganzen Region an.

Nachwuchsbäckerin Natalie Höpfner und die Kuchenfrau 2015 Michaela Gaspar-Rietz

Siegerin 2016 wird Sabine Schettler.
Den Nachwuchswettbewerb gewinnt die elfjährige
Gymnasiastin Melia Messner mit dem besten Streuselkuchen.