Schlosswache vor der Verhüllung





Schlosswache am Fuße der Osterburg verhüllt

Die ehemalige Schlosswache am Fuße der Osterburg ist leider in einem sehr schlechten baulichen Zustand. Eine Sanierung ist in den nächsten drei bis fünf Jahren nicht realisierbar Immerhin werden dafür die Sanierungskosten auf 380 T€ geschätzt.
Daher wurde der Gedanke der Verhüllung geboren und Bürgermeister Werner Beyer wurde durch das verhüllte Haus am Hofwiesenpark in Gera - Bundesgartenschaugelände - auf Fischer-Art aus Leipzig aufmerksam. In Michael Fischer-Art und seinem Manager Arne Nowak fand er aufgeschlossene Partner mit dem Sinn für das Besondere.
Am 13. Juni 2007 war es dann soweit. Die Kunststoffbahnen wurden an dem bereits aufgestellten Gerüst angebracht.
Das Hochleistungs-Mesh-Gewebe ist witterungs- und lichtbeständig. Und so könnte die Verhüllung bis zu fünf Jahren problemlos am Gebäude verbleiben.
Michael Fischer-Art – das „Art“ hat er tatsächlich an seinen Familiennamen angehängt und 1995 vom Patentamt in München markenrechtlich schützen lassen – wählte das Schicksal von Arnold Fehr (1670/71) und die Sage von der gewaltigen Wendeltreppe aus, um die Planen künstlerisch zu gestalten.
Bei einer öffentlichen Präsentation dieses Kunstwerks am 19. Juni traten Fischer-Art und seine Freunde als kostümierte Schauspieltruppe auf.
Bürgermeister Werner Beyer lobte in seiner Eröffnungsrede den Vorzug, dass eine spätere Sanierung auch hinter der Verhüllung durchgeführt werden kann.
Arne Nowak: „Es gibt bestimmt mehr als 1000 Burgen und Schlösser in Deutschland. Weidas Osterburg ist die bunteste. Ich gratuliere Bürgermeister und Stadtrat zu dieser mutigen Entscheidung.“